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Zimbabwe

01.08.07: Kasane - Victoria Falls

Gemeinsam mit einer italienischen Familie wurden wir nach Victoria Falls gefahren. Der Grenzübergang auf botsuanischer Seite ging wieder flott und zunächst auch auf simbabwischer Seite. Da die Italienerin starke Migräne, hatte ließen wir sie und ihre Familie vor. Und sie waren schnell wieder entlassen. Auch bei uns begann es gut, doch gerade als der Grenzbeamte uns unsere Pässe zurückgeben wollte, klingelte sein Handy. Ein Privatgespräch! Und das dauerte. Es kamen weitere Grenzgänger und weitere. Der Raum füllte sich mehr und mehr, schließlich bildete sich sogar draußen eine lange Schlange. Als das Gespräch nach einer guten Viertelstunde endlich beendet war, überreichte er uns schnell unsere Pässe. Doch nun begann ein Spießrutenlauf, denn die meisten hatten die Ursache des Staus nicht mit bekommen. "Was war denn los?" war noch harmlos. Beim nächsten hieß es gleich: "Unverschämtheit seine Papiere nicht parat zu haben!". Auf unsere Entgegnung: "Privates Telefongespräch des Grenzers!" folgte ein ungläubiges Staunen und man sah gerade noch von einer Lynchjustiz ab.

Wir wurden direkt am Hotel "The Kingdom" abgesetzt, wo wir zuvorkommend empfangen wurden. Unser Gepäck wurde sofort aufs Zimmer gebracht, dass sich kaum von anderen internationalen Hotels unterscheidet. Die ganze Anlage war ringförmig um einen Grünbereich mit Pool und kleinen Teichen angelegt, die wiederum mit kleinen Wasserfällen verbunden waren. An einem großen "Wasserfall" musste man jedes Mal vorbei, wenn man das Hotel betrat oder verließ. Der ganz große Vorteil dieses Hotels war aber, dass es sowohl nur wenige Schritte vom Curio Market entfernt und als auch das nächstgelegene Hotel (ebenfalls in Fußdistanz) zu den Victoria Fällen war. Im Freien wurde einem das durch ein ständiges Rauschen im Hintergrund bewusst.

The Kingdom The Kingdom The Kingdom The Kingdom

Direkt in der Eingangshalle befand sich ein Büro von Shearwater. Hier buchten wir für den nächsten Morgen den Lion Morning Walk und die Elephant Back Safari in einem Doppelpackangebot. Fried wollte sogar noch den Helikopterflug im 3er-Pack mitbuchen was besonders preisgünstig gewesen wäre, doch leider waren schon alle Shearwater-Flüge für den nächsten Tag ausgebucht. Man konnte ihm aber für 10,- USD mehr einen Flug bei einem sambischen Partnerunternehmen incl. Abholung und Grenzgebühren reservieren. Die Löwen- und Elefantentour mussten wir sofort bezahlen. Die Bezahlung des Fluges könne aber nur in der Geschäftsstelle im Ort erfolgen, dass hätte aber noch den ganzen Tag Zeit. Schnell ließen wir noch durch das Hotel für den nächsten Abend einen Tisch im außerhalb liegenden Restaurant Boma reservieren und baten dabei um einen Transfer um 17:00 Uhr, um den Sonnenuntergang auf der Terrasse der nah gelegenen Victoria Falls Safari Lodge genießen zu können, wie uns ein VicFalls-Kenner empfohlen hatte. Danach machten wir uns dann endlich auf den Weg, um die Victoria-Fälle zu besichtigen.

In der Gischt der Fälle

Der kürzeste Weg vom The Kingdom zu den Fällen führt über den Hinterausgang. Dort stand ein Nationalparkwächter und fragte, ob wir den Weg kennen würden. Als wir verneinten, begleitete er uns "zum Schutz vor wilden Tieren", denn der Weg war nicht zu verfehlen. Vor dem Tor zum Nationalpark befinden sich viele Buden, die Regenumhänge verleihen. Nachdem wir die ersten Aussichtspunkte abgelaufen hatten, dachten wir zunächst hiermit eine Fehlinvestition getroffen zu haben, doch dann wurde es nicht nur feucht sondern richtig nass. Die einheimischen nennen den Wasserfall Mosi-oa-Tunya ("Donnernder Rauch"). Der Name stammt vom Sprühnebel, der bis zu 300 m aufsteigt und noch in 30 km Entfernung zu sehen ist. Auf einer Breite von 1.708 m ergießt sich der Sambesi über eine 110 m abfallende Felswand. Damit sind die Viktoriafälle der breiteste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde. Bei Hochwasser fließen bis zu 10.000 m³/s Wasser hinunter, im Gegensatz zu den 170 m³/s während der Trockenzeit. An diesem Tag empfanden wir die Massen jedenfalls als gigantisch. Die Viktoriafälle umgibt ein Regenwald, der seine Existenz der Feuchtigkeit aus dem ständig währenden Sprühnebel verdankt. Im größten "Wasservorhang" der Erde sind bei Sonnenschein fast immer Doppel- und auch teilweise Dreifach Regenbögen zu bestaunen.

Victoria Fälle

Nachdem wir unsere klatschnassen Umhänge wieder abgegeben hatten, erwartete uns am Weg zum Hotelhintereingang ein anderer Nationalparkwächter und riet uns den Weg neben der Autostraße zu nehmen, denn hier ständen ein paar Wasserbüffel. Wir nutzten dann gleich die Gelegenheit, über den Curio Market zu gehen. Neben dem üblichen Kitsch gab es wirklich erstaunliche Sachen in Holz und auch in Stein zu erwerben. Wenn doch nur nicht dieses "verdammte" Gewichtslimit beim Heimflug gewesen wäre. Diesen Stadtspaziergang nutzte Fried dann noch gleich aus, um bei Shearwater den Helikopterflug zu bezahlen.

Nachdem großen Hotelrestaurant stand uns an diesem Abend nicht der Sinn und noch mal durch den Ort zu laufen, hatten wir auch keine Lust. Dem Hotelkomplex angeschlossen war auch ein Klein-"Las Vegas" mit einigen einarmigen Banditen umrundet von kleineren Restaurants. Wir verspürten Lust auf etwas "Heimisches" und suchten eine Pizzeria auf. Hier wurde uns zum ersten Mal der Zustand dieses Landes richtig bewusst. Die gedruckte Speisekarte enthielt keine Preise, die bekam man auf einem Computerausdruck. Als Nächstes erklärte der sehr freundliche Ober, welche Zutaten heute leider nicht zur Verfügung standen, was ihm sichtlich peinlich war. Nachdem wir gesättigt waren, fragte Fried zur Schonung der mitgenommenen US-Dollar-Reserven, ob wir mit Kreditkarte zahlen könnten. Selbstverständlich! Doch dann oh Schreck, der Beleg war nicht in USD ausgestellt, sondern mit schwindelerregenden Nullen in Simbabwe-Dollar. Wie war der Wechselkurs??? Augen zu und unterschreiben! Nach einer positiven N ullenüberprüfung am Aushang in der Hotellobby waren wir so weit beruhigt, dass wir auch in Simbabwe weiterhin eine Kreditkarte nutzten. Bleibt noch anzumerken, dass letztlich alle Abrechnungen korrekt abgewickelt wurden.

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02.08.07: Victoria Falls

Löwe beim Morgenspaziergang

Wieder hieß es früh aufstehen, denn morgens kurz nach 6 wurden wir zu einer ca. 10 km Fahrt in den Busch abgeholt. Der Wagen hatte "echte air conditioning" wie der Fahrer lachend anmerkte, d.h. es war trotz ausgeteilter Decken Anfang August saukalt, besonders an den Ohren (ein Königreich für ein Stirnband!). Bei der Ankunft im Busch brannte schon ein Lagerfeuer zum äußerlichen und es gab heißen Kaffee und Tee zum innerlichen Aufwärmen. Kurz danach ging die Sonne auf und es wurde auch von Minute zu Minute wärmer.

Lion Morning Walk

Dann ging der Löwen-Spaziergang mit mehreren Führern los. Einer hatte ein Gewehr dabei, angeblich nicht um uns vor den Löwen sondern vor anderen Wildtieren zu schützen. Soll aber noch nie nötig gewesen sein. Wir erhielten jeder einen Stock und bestimmte Verhaltensmaßregeln z.B. gehen in 2er Reihe hintereinander, kein Blitzlicht usw. Dann erschienen mit einem weiteren Führer 3 junge Löwen. Sie sind maximal 3 Jahre alt. Danach würde es zu gefährlich und sie werden wohl ausgewildert. Es gibt wohl auch mehr als diese 3 Löwen, so dass immer wieder andere dran kommen, um sie nicht zu sehr an Menschen zu gewöhnen. Während des Spazierganges mit den Löwen auf einem Pfad durch den Busch wurden immer wieder Stopps gemacht, so dass man gute Gelegenheiten zu schönen Fotos hatte. Bei einem Stopp durfte dann jeder abwechselnd hinter die liegenden Löwen treten und sie streicheln und kraulen, wobei der Partner oder andere Mitläufer entsprechende Fotos machten. Bei einem weiteren Stopp kletterten die Löwen auf einen liegenden abgestorbenen Baum und man stellte sich abwechselnd vor die Löwen, die man dann im Rücken hatte. Das brachte natürlich spektakuläre Fotos und - wenn wir ehrlich sein sollen - ein gewisses Zirkusgefühl, aber mit dem Unterschied, man war selbst mitten drin. Wir haben zwar in Etosha Löwen direkt vor unserem Auto gehabt, aber das hier war doch etwas anderes.

Zurück im Camp gab es ein Buschfrühstück. Dann wurden die nur "Lion Walker" zurückgefahren und die Kombinierer (waren die meisten) ein paar hundert Meter weiter zum Elefantencamp, wo bereits die Nur-Elefantenreiter warteten.

Elephant Back Safari

Über ein Gestell kletterten jeweils 2 Erwachsene oder ältere Kinder hinter einem Führer auf einen Elefanten. Kleinkinder kamen zwischen die Erwachsenen. Dann ging es im Gänsemarsch (Entschuldigung, natürlich Elefantenmarsch) in den Busch. Die Elefanten rupften dabei immer Bäume und Büsche ab und fraßen während sie liefen. Es war eine lustige Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Hier lief auch ein Führer mit einer Filmkamera mit und man konnte anschließend eine DVD kaufen, was wir aber nicht gemacht haben. Uns waren die selbstgemachten Aufnahmen lieber, zumal man diesem Führer bei einem Stopp auch die eigene Kamera für Fotos runterreichen konnte. Am Ende des Rittes ging es dann über das Gestell wieder abwärts und man durfte "seinem" Elefanten im wahrsten Sinne des Wortes Zucker geben. Abschließend ging der Elefant noch in die Knie zu einem Gruppenfoto: Elefant, Führer und man selbst auf dem Knie des Elefanten.

Natürlich wurden wir auch wieder ins Hotel zurückgefahren, wobei wir allerdings einen kleinen Buschbrand direkt am Wegesrand passierten. Im Hotel legten wir dann erstmal im Poolbereich eine Erholungspause ein.

Ziemlich pünktlich um 3 wurde Fried dann mit noch 3 anderen Urlaubern zum Helikopterflug abgeholt. Unser erster Stopp war die simbabwische Grenze. Alles brechendvoll! Es herrschte ein reger Grenzverkehr in beide Richtungen. Unser Fahrer drängelte sich mit uns nach vorne, dennoch dauerte das Prozedere eine gewisse Zeit. Auf ging es über die Sambesi-Grenzbrücke. Auf sambischer Seite dann der gleiche Andrang und das gleiche Spiel, nur das hier der Fahrer auch noch die Gebühren zahlen musste. Angeblich soll es Sambia ja inzwischen wesentlich besser gehen als Simbabwe. Am Straßezustand merkte man das aber nicht, denn im Gegensatz zu den sehr guten Straßen in Simbabwe, waren die sambischen Straßen voller Schlaglöcher. Hoffentlich war der Helikopter in einem besseren Zustand. Bei Ankunft auf dem Maramba Aerodrome konnte man dann gleich auch noch folgenden aufmunternden Spruch lesen: "Es ist besser auf der Erde zu sein und sich wünschen, in der Luft zu sein, als in der zu Luft zu sein und sich wünschen, auf der Erde zu sein".

Victoria Fälle aus der Luft

Viel Zeit zum Nachdenken blieb aber nicht, denn da flog auch schon der Hubschrauber ein. Leider konnte Fried den Platz neben dem Piloten mit dem besten Ausblick nicht ergattern, aber wenigstens einen der beiden Außenplätze von den hinteren 3 Sitzen. Und kaum hatten wir Platz genommen, da hoben wir auch schon ab. Über den breiten Teil des Sambesi flogen wir auf die Fälle zu und dann mehrmals um die Fälle herum und zwar so, dass jede Seite abwechselnd gute Sicht hatte. Die Fälle aus der Luft zu sehen, ist ein ganz anderes Erlebnis als von unten und nicht zu vergleichen. Man sollte sich beides gönnen, denn von oben hat man erst den Überblick, sieht das Ganze: die beeindruckende Breite und gleichzeitige Schmalheit der Schlucht, die aufspritzende Gischt und wie der Sambesi dann im Zick-Zack in weiteren engen Schluchten abfließt. Die Viertelstunde verging im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge.

Nach der Landung suchten wir unseren Fahrer, doch der war wie der Mini-Bus wie vom Erdboden verschluckt. Und das Warten begann. Eine viertel Stunde, eine halbe Stunde, eine drei viertel Stunde ... als wir zum dritten Mal gehört hatten, er müsse gleich kommen, kam er dann auch endlich. An den Grenzstationen wieder die gleichen Massen und das gleiche Spiel. Diesmal dauerte es sogar noch länger zumindest an der simbabwischen Grenze, denn da war plötzlich unser Fahrer verschwunden. Nach einer Ewigkeit tauchte er wieder auf und fragte, ob ihm jemand hundert US-$ klein machen könnte? (Die zimbabwischen Grenzer wollten ihm das Rückgeld wohl nur ZIM-$ geben.) Doch niemand von uns konnte oder wollte wechseln. Also verschwand er wieder brummend und opferte seinen Hunderter. So kam Fried nur knapp vor unserem Abendausflug zum Hotel zurück.

Pünktlich um fünf standen wir vor dem Hotel und warteten auf unseren Transfer zur Victoria Falls Safari Lodge um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Doch wieder hieß es warten: eine viertel Stunde, eine halbe Stunde, die Sonne war dem Horizont schon recht nahe als Fried der Kragen platzte. Von der Hotelrezeption rief er in der Lodge an und ließ Dampf ab. Von da an ging es schnell. 10 Minuten später war ein Fahrer da und der gab Gas. Am Tor des weitläufigen Lodgegeländes wies ein Stammestänzer in voller Montur den Weg. Wir ergatterten gerade noch den letzten Tisch an der Terrassenbalustrade und mit dem Sonnenuntergang wurde kühles Savannah Dry serviert. Nein, es war nicht wie prophezeit der schönste "Sundowner", aber auch kein schlechter. Gegen sieben fuhren wir dann mit einem internen Shuttle zum Restaurant Boma auf dem gleichen weitläufigen Gelände.

"The Boma" - nicht nur der beste Platz in Victoria Falls zum Essen sondern auch ein kulturelles Erlebnis. Am Eingang erhielt zunächst jeder ein buntes afrikanisches Tuch um den Oberkörper drapiert. Das Restaurant liegt halb unter einem Strohdach. Die andere Hälfte überdeckt der afrikanische Himmel. In der Mitte lodert ein Feuer über dem ein großes Stück Wild rotiert. Es gab in sehr großer Auswahl Wild, Fisch, vegetarische Kost und "potjiekos". Hier war überhaupt nichts von irgendeinem Versorgungsnotstand zu spüren. Aber nicht nur für´s leibliche Wohl wurde gesorgt, auch Auge und Ohren bekamen jede Menge geboten und zwar weitaus mehr, als wir bisher erlebt hatten. Unter anderem begeisterten uns Ndebele- und Shagaan-Tänzer in ihrer mit Federn geschmückten Kleidung mit ihren Stammestänzen und -gesängen. Der Höhepunkt war allerdings eine Percussionsgruppe, die nicht nur ihre Darbietungen einfach vorführten, sondern das Publikum mit einbezogen. Jeder bekam eine Trommel und musste - im richtigen oder falschen - Rhythmus mitmachen. Einen Abend in der Boma können wir nur jedem VicFalls-Reisenden wärmsten empfehlen.

The Boma Restaurant The Boma Restaurant The Boma Restaurant The Boma Restaurant
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03.08.07: Victoria Falls - Johannesburg

Ursprünglich hatten wir angedacht an diesem Morgen die sambische Seite der Victoriafälle zu besuchen. Auf Grund der gestrigen Grenzerfahrungen (dann ohne Vordrängler) haben wir hier drauf verzichten, zumal der sambische Blick auch nur bescheiden gegenüber dem simbabwischen sein soll. Also schliefen wir entsprechend lange, frühstückten ausgiebig und packten die Koffer fertig.

Einigen Tipps folgend hatten wir teilweise alte Sachen (Unterwäsche, Schlafanzüge, T-Shirts, Schuhe) mitgenommen, auf deren Rückkehr wir verzichten konnten, um eventuell jemandem eine Freunde zu machen und auch unser Gepäck zu erleichtern. In der Mahangu Lodge hatten wir schon einiges zurückgelassen, hier dann den Rest. Als der Kofferträger unsere Sachen abholte, fragte er, was damit wäre. Als wir erklärten, dass wir die Sachen nicht mehr benötigten, rief er sofort die Reinigungsfrau. Nach ihrem strahlenden Gesicht zu urteilen, hatten wir ihr wirklich eine große Freude bereitet. Beide diktierten uns noch eine schriftliche Erklärung, dass dies ein Geschenk an Frau XYZ sei. Jedes einzelne Teil, selbst eine angebrochene Schachtel mit Keksen mussten wir darin aufführen.

Natürlich mussten wir wieder auf unseren Transfer zum Flughafen warten. Während der Wartezeit, kam ein Portier auf uns zu. Er hatte von Europäern einige Euromünzen als Trinkgeld bekommen und konnte damit nun gar nichts anfangen. Ob wir ihm die ihn Dollar umtauschen könnten? Als wir einwilligten, kamen plötzlich mehrere Pförtner, umrundeten uns, um einem Wachposten die Sicht auf die Transaktion zu nehmen. Und so vollbrachten wir an diesem Tag unsere zweite gute "Pfadfinder"-Tat.

Endlich am Flughafen reichten die Schlangen schon bis vor die Eingangstüren. Zunächst ging es sehr zäh weiter, so dass wir glaubten, die Maschine fliegt ohne uns ab. Doch dann ging es plötzlich ruckzuck und wir waren bereits eine halbe Stunde vor Abflug im Wartebereich. Unsere Bordkarten waren zwar nur Handzettel, aber Frieds 5 kg Übergepäck hatte keinen gekümmert.

Der Flug mit British Airways nach Johannesburg verlief problemlos. Unser Gepäck befand sich auch vollständig auf dem Förderband. Als wir das dann erfolgreich zum Lufthansa-Check-in geschleift hatten, wurde unsere Bodenstewardess wegen der 5 kg Übergepäck ganz unruhig und wusste nicht, was sie machen sollte. Erst als ihre (wohl erfahrenere) Nachbarin abwinkte, drückte sie aufs erlösende Knöpfchen und ließ die Koffer verschwinden. Wir brachten dann noch unsere letzten Rand unters Volk und pünktlich - wie wir gelandet waren - hoben wir auch wieder vom afrikanischen Boden ab. Mitgenommen haben wir nicht nur wunderschöne Erinnerungen, sondern auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Nicht vergessen, noch unsere weiteren Fotos und Videoclips aus Zimbabwe in der Bildergalerie anzusehen.

Links und Tipps:

The Kingdom, P.O.Box 10, Victoria Falls, Zimbabwe,
Tel: +263 - 13 - 44 275, Fax: +263 - 13 - 44 782,
www.africansunhotels.com/destinations/zim/kingdom.htm,
gebucht über DERTour: EUR 85,- pro Person/Nacht incl. Frühstück;
vor Ort im Hotelkomplex: Pizzeria Thunder Cloud, nur VISA-Kreditkarte

Lion Morning Walk mit Elephant Back Safari,
gebucht über Shearwater: USD 95,- pro Person, Barzahlung,
Tel: +263 - 13 - 444 71, Fax: +263 - 13 - 443 41,
www.shearwateradventures.com

BATOKA SKY Helicopters Ltd., www.batokasky.com,
Maramba Aerodrome, Livingstone, Zambia,
Tel.: +260 - 3 - 320 058, Fax: +260 - 3 - 324 071,
gebucht über Shearwater (s.o.): USD 85,- pro Person, Barzahlung
(Kreditkarte mit Aufschlag)

The Boma Restaurant, Stand 471, Square Cummings Road,
Victoria Falls, Tel. +263 - 13 - 43238, www.zambesi.com/boma.html,
Abendessen USD 40,-, Transfer USD 7,- je pro Pers.,
nur VISA-Kreditkarte


Fotos: eigene Werke.

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