Refrath

Wappen von Bergisch GladbachRefrath liegt auf der rechten Rheinseite direkt hinter der östlichen Stadtgrenze von Köln, Frieds "Stadt". Ab 1947 war Refrath ein Stadtteil Bensbergs, das selbst erst in diesem Jahr zur Stadt erhoben worden war. Mit der Zusammenlegung der beiden Städte Bergisch Gladbach und Bensberg zu einer neuen Stadt Bergisch Gladbach im Jahr 1975 musste man auch neue Strukturen organisieren. Man entschied sich, Wohnplätze einzuführen, die teilweise nicht mehr mit den früheren und von den Einwohnern "gefühlten" Stadtteilen übereinstimmen. Ältere Bürger denken sicherlich manchmal mit Wehmut an die Zeit, als Refrath noch für weite Teile westlich des Bahndamms Erwähnung fand. Heute teilt man sich den so genannten "Statistischen Bezirk 6" mit den gleichberechtigten "Wohnplätzen" Alt-Refrath, Frankenforst, Kippekausen und Lustheide.

Taufkirche (11. Jh.)

Refrath ist eine der teuersten Wohngegenden in Bergisch Gladbach. Der Wohnplatz zeichnet sich durch urbane Züge inmitten eines dörflichen Umfelds aus. Der Name Refrath setzt sich zusammen aus dem Namensteil "Ref", was so viel heißt wie "Ufer" und "rath", was übersetzt "Rodung" bedeutet; denn Refrath entstand um 955 aus einer Rodung am Rande des Königsforstes. Angelegt wurde ein "Salhof" und eine Holzkirche. 915 - 922 baute man zur Vergrößerung eine Steinkirche um die Holzkirche herum. Nachdem diese 2. Refrather Kirche abbrannte, baute man 1210 - 1218 die dritte, wiederum um die alte herum. Um 1124 wurde das Langhaus um einen Turm erweitert. Diese sog. "Taufkirche" ist bis heute erhalten und damit das älteste erhaltene Gebäude der Gegend.

Peter-Bürlig-Platz von Dolmanstr.

Das Refrather Zentrum wird durch ein rechtwinkliges Dreieck gebildet. Der Siebenmorgen bildet die Katheten und die Dolmanstraße die Hypotenuse. In der Dreiecksmitte entstand im Rahmen einer Neugestaltung der Peter-Bürling-Platz, auf dem eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfinden. Die Einkaufsmöglichkeiten in diesem Dreieck lassen von Discounter bis zu Top-Modegeschäften nahezu keine Wünsche offen.

Wilhelm-Klein-Str.

1913 wurde die Straßenbahnlinie von Köln über Brück und Refrath nach Bensberg fertiggestellt. Heute fährt diese Linie 1 in der Hauptverkehrszeit alle 5 - 10 Minuten bis an die westliche Stadtgrenze von Köln. Weiterhin verfügt Refrath über zwei Autobahnanschlüsse an der A4 zwischen Köln und Olpe und zwar die Ausfahrten 18 "Refrath" und 19 "Bensberg".

Unsere erste Wohnung hatten wir im 1. Obergeschoss des schönsten Hauses der Wilhelm-Klein-Straße. Hier haben wir 12½ Jahre gelebt. Mit zwei Kindern wurde es aber schnell zu eng. Häuser zum Kaufen waren aber und sind immer noch rar in Refrath.

Unser Haus in Refrath

So haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt, als "unser Haus" am 29.10.1985 am Amtsgericht Bensberg versteigert wurde. Danach haben wir mit unseren Freunden Herbert Röhrig und Gerd Schottenhammer unter Mitwirkung von Renates Vater das Haus in einen Rohbau verwandelt und es anschließend nach unserem Geschmack hergerichtet. Hier haben wir dann zunächst bis September 1999 gelebt, bis es mit Sack und Pack nach Linz an der Donau ging. Während unserer österreichischen Zeit haben wir unser Haus vermietet, um es uns als Altersruhesitz zu erhalten.

Unser renoviertes Haus

Im März 2010, gleich nach Beendigung seines Berufslebens, kehrte Fried hierin zurück und renovierte als Erstes das komplette Innenleben einschließlich neuer Fenster. Nachdem das Haus wieder "bewohnbar" war, brach dann im Oktober 2010 auch Renate ihre Zelte in Linz ab und kam wieder nach Refrath. Anfang 2011 wurden dann sowohl die Hausfassade als auch rundum die Außenanlagen komplett renoviert und das altersgerecht möglichst pflegeleicht.

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Das Wappen der Stadt Bergisch Gladbach von Eduard Prüssen - Neubearbeitung des Wappens für die Stadt Bergisch Gladbach durch Karl Udo Gerth - stellt ein Amtliches Werk dar und ist nach §5 UrhG (DE) gemeinfrei. Die Originaldatei ist hier zu finden.
Alle anderen Bilder sind eigene Werke.

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