Fried

Steckbrief:

Fried geboren:
 
verheiratet:
 
Kinder:
 
Beruf:
 
 
Hobbies:
1946 in Osnabrück
 
seit 1973 mit Renate
 
Bastian und Frauke
 
Diplom-Ingenieur für Metallhüttenkunde und Elektrometallurgie
 
Fotografieren/Filmen, Programmieren, Modelleisenbahn

Lebenslauf:

Kölle Alaaf! Stolze Eltern mit Sohn

In meiner Jugend habe ich bei meinen Eltern in Osnabrück am Stahlwerksweg 16 gelebt. Da jedoch meine Mutter aus Köln stammte, war ich seit meinem ersten Lebensjahr mindestens einmal im Jahr dort. Und so begann noch in den Windeln mein Herz für diese Stadt am Rhein zu schlagen.

In Osnabrück habe ich 4 Jahre in der Overberg-Volksschule und anschließend 9 Jahre am Gymnasium Carolinum die Schulbank gedrückt. Mit "meinem" Vierer des Schülerrudervereins habe ich viele Trainingsstunden und auch einige erfolgreiche Wochenenden verbracht, bis dann mit der Tanzstundenzeit sich die Interessen anderweitig verlagerten.

Osnabrücker Tageblatt 30.05.1961

1966 zog ich nach Aachen zum Studium der Metallhüttenkunde an der dortigen Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule. Aachen liegt direkt am Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande und - für mich nicht unwichtig - nur 70 km westlich von Köln. Es wird häufig gesagt, die Studienzeit sei die schönste Zeit des Lebens. Ich kann nur sagen, es ist viel Wahres dran. Meine damalige Freizeit verbrachte ich größtenteils mit meinen Bundesbrüdern der K.D.St.V. Ripuaria. Unser Verbindungshaus ist der zum alten Stadtwall gehörende Pfaffenturm, in dem wir manch rauschende Nacht verbracht haben.

Student sein ...

Mein Berufsleben startete 1971 in Nürnberg bei der Gesellschaft für Elektrometallurgie (GfE). Dort lernte ich Renate kennen und lieben. Dann erhielt ich ein Angebot aus "meiner" Stadt. So zogen wir 1973 nach unserer Hochzeit vor die Tore Kölns nach Refrath. 1977 machte Bastian uns zu einer Familie, die Frauke 1983 vergrößerte. 1985 ersteigerten wir uns in Refrath ein Haus. (Zum 1., zum 2., zum 3.!!! War das spannend.)

Auf den Tag genau habe ich 25 Jahre in Köln bei der KHD Humboldt Wedag AG gearbeitet. Nicht vielen Metallurgen wird das Glück zuteil, von der Entwicklung bis zur erfolgreichen großtechnischen Umsetzung eines Prozesses maßgeblich beteiligt zu sein. Ich hatte solches mit der CONTOP®-Schmelzzyklontechnologie. Infolge des Zusammenbruchs des 140-jährigen Traditionsunternehmens KHD bin ich 1998 zur VAI (später: Siemens Metals Technologies) nach Linz in Österreich gewechselt.

Am Ofen ...

1999 haben wir dann unseren Haushalt vom Rhein an die Donau nach Linz verlegt. Obwohl Linz eine Industriestadt ist, hat die Stadt einen gewissen Charme. Gerne bin ich ins Ars Electonica, dem Museum der Zukunft oder im Sommer zum Pflasterspektakel gegangen. Dennoch galt für mich weiterhin: "Ubi bene, ibi colonia!" (Wo es schön ist, da ist Köln.) Deshalb bin ich auch direkt nach Beendigung meines aktiven Berufslebens - wen wundert´s - in unser Haus nach Refrath bei Köln zurückgekehrt.

Wie Urlaub, aber das ganze JahrWas bleibt noch über mich zu sagen? Ach ja, ich bin ein Löwe wie er im Buche steht. Und jetzt als Rentner habe ich hoffentlich mehr Zeit für meine Hobbys und vielleicht schaffe ich es ja doch noch einmal eine Modelleisenbahnanlage fertig zu stellen.

Links:


Zeitungsausschnitt "Gigvierer siegte in Hameln" aus "Osnabrücker Tageblatt" vom 30.05.1961: © Neue Osnabrücker Zeitung (Rechtsnachfolger). Anfrage auf Wiedergabeerlaubnis gestellt.
alle anderen Fotos: Familienbesitz.

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